CMD und Kiefergelenk

Erklärungsvideo Funktionsdiagnostik

Um die Krankheit in ihrem Umfang und ihren Facetten richtig erfassen zu können, ist die Funktionsuntersuchung unverzichtbar. Diese erstreckt sich nicht nur auf die Zähne und den Kieferbereich, sondern ermittelt auch orthopädische, psychische und soziale Aspekte, die das Krankheitsbild beeinflussen. Stress und extreme psychoemotionale Belastungen tragen hierbei sehr wesentlich zur Entstehung von CMD bei.
Auch elektronische Untersuchungstechniken wie die Aufzeichnung der Kieferbewegung und die Positionsanalyse des Unterkiefers können in besonderen Fällen wesentliche diagnostische Hinweise liefern, die therapeutisch von enormer Bedeutung sein können. Mit Hilfe der verschiedenen Untersuchungstechniken ist es möglich, sich einer gut funktionierenden idealisierten Kieferposition und Kieferfunktion wieder anzunähern, um Störeinflüsse aus dem Kauorgan so weit wie möglich zu eliminieren.

In sehr vielen Fällen ist die Korrektur der Zahnbeziehung und der Kieferstellung ein Baustein in der Therapie. Hierbei gibt es unterschiedliche technische Möglichkeiten, Korrekturen vorzunehmen, wobei am Anfang die Verwendung einer Aufbisschiene sehr häufig hilfreich ist. Diese Hilfsteile sind mit einfachen Schutzschienen nicht vergleichbar, obwohl sie so ähnlich aussehen. Im weiteren Verlauf der Therapie müssen intensive Nachsorgen vorgenommen werden und ggf. weiterführende Therapieoptionen geplant werden.

CMD ist ein sehr komplexes Krankheitsbild, welches eine Vielzahl von Symptomen verursachen kann. Da aber die Symptome nicht unbedingt „zahnarztspezifisch“ sind, werden sie diesem Krankheitsbild oft nicht oder erst sehr spät zugeordnet. Die Folge davon sind oft jahrelange Leidenswege mit unzähligen Therapeutenbesuchen.

Da es sich um eine sogenannte multifaktorielle Erkrankung handelt, die nach dem bio-psycho-sozialen Modell entsteht, ist es wichtig, die unterschiedlichen Einflussgrößen zu ermitteln, um daraus ein interdisziplinäres Therapiekonzept zu entwickeln.

Kopfschmerzen
Schwindel
Kaumuskelschmerzen
Zahnschäden
Zähneknirschen, Zähnepressen
Wirbelblokaden
Kiefergelenkschmerzen
Kiefergelenksgeräusche
Kieferbewegung beeinträchtigt
Tinitus
Nackenschmerzen
Stimmungsschwankungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
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Frei verkäufliche Varianten sind hier allerdings nur bedingt einsetzbar. Individuell hergestellte und somit auch nachjustierbare Bautypen sind in jedem Fall angenehmer im Tragekomfort und sicherer in der Handhabung. Eine enge Kooperation mit Schlaflabor und Hals-Nasen-Ohrenarzt sind bei der Behandlung obligatorisch.

Schnarchen & Schlapnoe


Schnarchen stört nicht nur Ihre Nachtruhe, sondern kann erhebliche gesundheitliche Probleme auslösen. Schnarchen ist oftmals ein Symptom einer tiefer gehenden Atmungsstörung, bei der es in der Nacht zu Atemaussetzern kommt. Man spricht hier von Schlafapnoe. Tagesmüdigkeit, Bluthochdruck, Leistungsabfall oder Konzentrationsschwäche können die Folge sein. Das Risiko von Schlaganfall und Herzinfarkt ist dabei erheblich erhöht.
Ob eine solche Erkrankung vorliegt kann der HNO-Facharzt oder ein Schlafmediziner feststellen. In jedem Fall sind Schnarchen und moderate Formen der Schlafapnoe durchaus mittels zahnärztlicher Unterkiefer-Protrusionsschiene behandlungsfähig. Mit diesen Schienentypen kann eventuell eine sehr viel unangenehmere künstliche Beatmung mit einem externen Beatmungsgerät, was die Regelversorgung darstellt, vermieden werden.

    Schiene


    Als therapeutisches Hilfsmittel bei der Behandlung einer schmerzhaften CMD, Bruxismus oder Kiefergelenksproblemen kommt zumeist eine Aufbissschiene zum Einsatz. Je nach angestrebter Wirkung, Symptomatik und Befundlage des Patienten stehen hier verschiedene Optionen zur Auswahl, die individuell ausgewählt werden müssen. Egal um welche Bauart es sich handelt, eine Schienentherapie bedarf in jedem Fall einer vorherigen Funktionsuntersuchung des Patienten und einer regelmäßigen Kontrolle nach Eingliederung im Mund.
    Meist wird die Behandlung mittels Schiene durch verschiedene unterstützende Therapieformen flankiert, sodass sich in aller Regel ein interdisziplinäres Therapiekonzept ergibt, was der multifaktoriellen Entstehungsgeschichte des Problems Rechnung trägt.

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    Wie lange diese Therapie fortgeführt werden muss, ob eine vollständige Beschwerdefreiheit wieder hergestellt werden kann und in welchem Umfang weiterführende Maßnahmen erforderlich sind, kann erst im Verlauf der Therapie entschieden werden, wenn nach Stabilisierung und Besserung der Beschwerden das therapeutische Zwischenergebnis gemeinsam mit dem Patienten analysiert und besprochen wird.

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