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Ultraschall-Bewegungsaufzeichnung der Kieferbewegung

  • Wie funktioniert eigentlich ein Kiefergelenk? Warum knackt oder knirscht es im Gelenk beim Kauen oder Gähnen? Warum passen die Zähne nicht richtig aufeinander?
    Mit solchen oder ähnlichen Fragen unserer Patienten beschäftigen wir uns regelmäßig.

    Auch wenn keine Schmerzen vorliegen, können die Beeinträchtigungen durch Geräusche oder Behinderungen der normalen Mundbewegung enorm sein. In manchen Behandlungsfällen ist die klinische Untersuchung des Kauorgans nicht ausreichend, um funktionelle Veränderungen im Kiefergelenksbereich exakt diagnostizieren zu können. Eine möglichst genaue Diagnose ist aber Ausgangsbasis für die Therapieplanung und die Festlegung des angestrebten Therapieziels.

    Daher ist gelegentlich eine elektronische Bewegungsanalyse der Unterkieferbewegung mittels Ultraschall-Technik als zusätzliches apparatives Diagnostik-Hilfsmittel sinnvoll. Dieses Untersuchungsverfahren ist non-invasiv und ermöglicht einen genauen Einblick in die Bewegungsabläufe des Unterkiefers und der Kiefergelenke unter Echtzeit-Bedingungen und dreidimensional. Auch ist mit spezieller Aufzeichnungstechnik eine elektronische Positionsanalyse der Kiefergelenke möglich, die Rückschlüsse auf ungünstige Belastungsverhältnisse und ungünstige Stellungsabweichungen der Kiefergelenke zulässt.

    Insbesondere im Rahmen umfangreicherer zahnärztlicher Rehabilitationen ist die Darstellung der patientenspezifischen Bewegungsabläufe und der geometrischen Verhältnisse im Bereich der Kiefergelenke außerordentlich wichtig. Dies ermöglicht dem Zahntechniker, bei der Herstellung der zahntechnischen Versorgung auf die individuellen Gegebenheiten des Patienten in der Planung und Gestaltung der Rekonstruktion besonderes Augenmerk zu legen und die gelenksspezifischen dreidimensionalen Rahmendaten in die prothetische Versorgung zu übertragen.